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WM 2014

 

Obrigada "Hotel La Brise" Cabo Frio!!!

Einzigartig, freundlich und zuvorkommend, wurden wir empfangen und während unseres gesamten Aufenthaltes betreut. Eine Empfehlung für Brasilienreisende, die Strand, aber auch Großstadtflair lieben. Rio de Janeiro erreicht man günstig mit Linienbussen. Eine Empfehlung für Olympia 2016 und die Paralympics 2016. Sehr behindertenfreundlich!

 

Oi (Hallo) aus Cabo Frio

13.07.2014 Tag 16 FINALE

Tagesablauf:

04:30 Uhr: aufstehen

06:00 Uhr: Frühstück

06:40 Uhr: Abreise nach RIO

11:00 Uhr Copacabana "Fanparty mit Oliver Pocher"

12:00 Uhr Transfer mit Metro zum Stadion

16:00 Uhr Anfiff

18:30 Uhr

 WELTMEISTER 2014

Der Tag in Bildern Bildergalerie

11/12.07.2014 Tag 14 und 15 Regeneration

In Cabo Frio ist Bikerfest, es regnet und ich hab Schupfen, also gibt es nicht viel zu sagen. Regeneration und Vorbereitung auf den Tag der Tage!

nur noch soviel, leider hat man in Cabo Frio die WM beendet, die bunten Fahnen, die Trikots die ganzen Souvenirstände sind abgebaut. Schade!!! 

17:00 Uhr Spiel um Platz 3 Brasilien - Holland. Auch im Hotel gibt es keine Party mehr.

10.07.2014 Tag 14 Ein Tag zum eintauschen

09:30 Uhr fuhren Bente und ich nach Rio. Es waren 25 Grad und Sonnenschein. Ziel der Reise war es, die Final-Tickets im FIFA Hotel zu holen und den Zuckerhut zu besteigen.

Wie gesagt, das war das Ziel. 12:30 waren wir in Rio, also relativ pünktlich und des nieselte. Das war auch so im Wetterbericht vorhergesagt, doch als wir im Bus zur Copacabana saßen, fing es an zu schütten.

So war  der Zeitpunkt gekommen für unser erstes Souvenir

ein Regenschirm! Und wer mich kennt weiß was passieren muss, bis ich mit so einem Ding rumlaufe. Der Spott kam auch prompt: "Ein Norddeutscher mit Schirm, wo gibt's denn so was" Leider ist der Schwäbische Kollege zu groß zum Boxen :-)

Völlig nass kamen wir am FIFA Hotel an und die Anzugtypen schauten schon etwas komisch. Der Rest der Truppe, die ihre Tickets bekommen sollten trudelte dann in der Zeit ein, in der ich oben im Büro war. Unser lieber Zahid hatte die Tickets bereits am Vortag ausgedruckt, so das wir auch noch Tickets mit Sammlerwert erhalten haben. Es steht noch nicht Argentinien drauf, denn das stand noch nicht fest.

Da es so regnete und wir die Hoffnung noch nicht aufgegeben hatten, den Zuckerhut dich noch zu besteigen, setzen wir uns ins FIFA Zelt. 

Wir waren 8 und bestellten 7 Bier und ein Wasser. Nichts war dabei am Anfang schlimm, doch der Kellner rang um Fassung. Jetzt wurde auch dem letzten klar was passiert war: 7-1

Sorry, das hatten wir nicht bedacht.

selbst im Zelt war man nun nicht mehr vor dem Regen sicher.

hier ein kleines Video

also brachen wir 17:10 die Veranstaltung ab. Mit dem Taxi ging es zum Busbahnhof, normal waren es 20 min aber es ist Donnerstag und Berufsverkehr. Selbst die Polizei, die vor uns fuhr kam nicht voran. Nur Motoradpolizisten hatten es einfacher, als die uns kurz begleiteten kamen wir wenigstens 5 km schnell voran.

18:40 waren wir am Busbahnhof. der nächste Bus für 19:00 Uhr. Während die Busfahrscheine gedruckt wurden, brach das Computersystem zusammen. Also neu starten und den Bus 19:32 nehmen.

Der fuhr uns bis zur Stadtgrenze Rio und hielt. Es wurde das Licht eingeschaltet und der Fahrer sagte etwas, was wir beide natürlich nicht verstanden. Es stellte sich aber heraus, dass der Bus kaputt war. Aber die Klimaanlage lief.

Es hieß also umsteigen in den Bus 20:02, der kurze zeit später neben uns hielt. Glücklicherweise bekamen wir auch noch einen Platz ab. Es ging weiter. Die Klimaanlage funktionierte auch da und wir kamen bis einen Ort vor Cabo Frio auch gut voran. Nun muss wohl der Busfahrer jeden einzeln nach Hause gebracht haben, denn wir hielten mindesten alle 400 m und waren am Ende noch 11, von 55 die an der Endhaltestelle ausstiegen. 00:30 Uhr waren wir endlich im Hotel.

Also alles in allem EIN TAG ZUM UMTAUSCHEN

 

09.07.2014 Tag 13 Regeneration und Rudelgucken

heute stand nur ein offizieller Termin an, sonst stand dieser Tag im Zeichen der Regeneration.

16:30 Uhr war es dann soweit, das offizielle Mannschaftsfoto wurde gemacht.

17:00 hieß es wieder Abschied nehmen, von Gisela, Peter und Tim. Die 3 flogen nach Manaus in den Amazonas und setzten das touristische Programm fort.

Der verbliebene Rest versammelte sich im Restaurant zum Rudelgucken. Holland-Argentinien

08.07.2014 Tag 12 Matchday Halbfinale in Belo Horizonte

00:00 Uhr ging es gut gelaunt auf die 10 Stündige Busreise nach Belo Horizonte.

Wir wussten da noch nicht, das dieser Tag etwas historisches sein sollte.

Die Busfahrt ging relativ zügig und ich habe auch gemerkt, dass man Rio doch in 2 Stunden erreichen kann, man muss nur Nachts fahren.

Gegen 11:00 haben wir Belo Horizonte erreicht. Zwei Busse parkten direkt an der Fanbotschaft, nur unser Busfahrer war der Meinung uns noch etwas von der Stadt zeigen zu müssen. Er fuhr einfach noch eine Stunde weiter und als wir dann das 4. Mal an der Fanbotschaft vorbei kamen, wurde es laut im Bus und nachdem unser Guide dem Fahrer verdeutlicht hatte, dass er kurz davor steht, aus dem Bus geworfen zu werden, hielt er endlich an.

Jetzt konnten auch wir die Stimmung aufnehmen und gemeinsam mit vielen Brasilianern feiern.

14:00 Uhr machten wir uns per Bus auf den Weg zum Stadion. Der Parkplatz war schnell gefunden nur ich hatte wieder ein Problem. Der Parkplatz war schon innerhalb der Bannmeile und davor wartet noch Michi Arends (der flog Montag Abend nach Rio und kam 15:00 in Belo an). In die Bannmeile kommt man aber nur mit Ticket und das hatte ich. Also hieß es über einen km zurück laufen. Ganz lieb war, dass Bente und Gisela mich begleiteten.

Mit Michi im Schlepptau, ging es wieder den Berg hoch ins Stadion. Auf dem Weg trafen wir noch die Reisegruppe von Volker!

Dann begann das Spiel. Gänsehaut bei der brasilianischen Nationalhymne. Die ersten Minuten hieß es Zittern, aber dann....

Wir sahen etwas was immer noch nicht zu glauben ist.

hier ist das offizielle Video dazu: DFB-TV

Desde 2006 sabemos como é doloroso perder uma semifinal no próprio país. Desejamos o melhor para o futuro para vocês!

Seit 2006 wissen wir genau, wie bitter es ist im eigenen Land auszuscheiden. Kopf hoch Brasilien, es geht weiter!

Bemerkenswert ist das Publikum, ich glaube behaupten zu können, das in jedem anderen Land die Zuschauer das Stadion in Scharen verlassen hätten. Hier nicht. Liebes ZDF, das ist eine Falschmeldung eures Reporters, der behauptet, dass die Brasilianer aus dem Stadion strömen. Bitte bleibt doch objektiv in der Berichterstattung!

Kurz vor Ende gab es noch eine Szene die zu erwähnen ist. Nach dem 7:1 feierten die deutschen Fans den Torschützen und skandierten BRASIL-BRASIL! Das griff auf das ganze Stadion über und mir stehen schon wieder die Tränen in den Augen wenn ich das schreibe.

Friedlich und zusammen verließen Brasilianer und Deutsche das Stadion, Keine Aggressivität oder sonst was. Im Gegenteil die Brasilianer beglückwünschten uns und wünschten uns alle viel Glück im Finale.

Gegen 22:00 Uhr traten wir die Rückreise an. 09:00 kamen wir in unserem Basishotel an. Auch da Glückwünsche vom Manager und den Angestellten. Ist schon ein komisches Gefühl!

Bilder findet ihr in der Bildergalerie

07.07. Tag 11, der Tag der Entscheidungen

der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Entscheidungen. Unser Gerd hat sich zum 7. Mal um entschieden und bleibt nun doch länger, er hat zwar kein Ticket, aber kommt nun mit nach Belo Horizonte.

Stefan hat es nicht aus Peking geschafft und hofft auf einen Finalcharter aus Deutschland.

Und die Reisegruppe Schlaus ist gelandet.

„BEM-VINDO AO BRASIL!“

Bei mir steht noch die Organisation der Transfers für morgen an und dann ist Füße hoch angesagt.

23:30 starten wir gemeinsam, mit oder ohne Ticket zum HF nach Belo Horizonte. 9 Stunden Busfahrt liegen vor uns.

 

06.07. Tag 10, Rio - Der Besuch bei Christo

man vergeht die Zeit!

heute geht es wieder nach Rio. Dieses Mal mit dem Taxi. Pünktlich 9.00 Uhr stehen 2 Fahrer vor dem Hotel und bringen uns in 3,5 Stunden nach Rio.

Trotz, dass es Sonntag ist, gibt es wieder Stau. Darum verspäte ich mich auch um eine Stunde im FIFA-Hotel. Dort wartet der super nette Ticketmanager, SHAH-ZEIB AHMED, auf mich, der uns schon soviel geholfen hat und nun kann ich mich auch mal persönlich bedanken. Also auch hier noch einmal ein GROßES DANKE, FÜR DIE NETTE UNTERSÜTZUNG UND DIE GROßARTIGE HILFE!

Mit den Halbfinaltickets in der Tasche, fuhren wir wieder durch den Stau zurück zum Fuß der Christo Statue.

Tim verschaffte sich kurz einen Überblick und wir saßen auch wenig später in einen Kleinbus, der uns den Berg hinauf bringen sollte. Geplant war eigentlich die Fahrt mit der Zahnradbahn, aber da hätten wir 4 Stunden warten müssen, weil alle Züge schon voll waren. Auch Hausmeister Krause (Tom Gerhard, der mit dem Fanclub Nationalmannschaft unterwegs ist) stand in der Schlange.

Die erste Etappe war also geschafft. Da war die nächste Schlange. Auch hier ließ sich Tim wieder etwas einfallen und binnen weniger Minuten saßen wir alle in einem Bus mit Rampe und wurden bis zur Statue hochgebracht. Es war schon etwas peinlich, dass wir einfach so an den wartenden Massen vorbeikonnten. 

Nun noch zwei Rolltreppen und einen Lift und wir waren oben.

Einmalig der Ausblick! Bilder davon sind in der Bildergalerie

Nach gut einer Stunde begaben wir uns auf dem gleichen Weg wieder zurück, auch dass ging wieder super schnell an allen vorbei.

Mit dem Taxi fuhren wir zur Cobacabana, wo wir den Abend bei leckerem Essen und einem Promenadenbummel ausklingen lassen.

00:30 waren wir wieder im Hauptquartier des HFCFN, in Cabo Frio

05.05. Tag 9 Pool, Sonne, Planungen

Heute geht es wieder ruhiger. Entschleunigen und planen stehen auf der Tagesordnung.

Gerd und Johann sind nach Rio um ihre Rückflüge umzubuchen und die Hotelzimmer müssen verlängert werden.

Die Gruppe wird auch größer. Zum HF kommen Volker und Kollegen dazu und Stefan, aber da weiß man es noch nicht so genau, der ist noch in China und sucht Flüge nach Belo Horizonte, die auch vor dem Spiel ankommen.

Bustarnsfers von Cabo Frio nach Belo Horizonte sind angemeldet. Das klappt also.

Der Rest der Gruppe freut sich auf den freien Tag am Pool, am Strand und auch einfach nur auf dem Zimmer.

Seele baumeln, lassen - Ach wie ist das schöööööön!

Nachmittags treffen wir uns zum Fußball schauen im Hotel.

Morgen geht es dann nach Rio -Kultur ist angesagt

Chisto und Zuckerhut!

 

04.07. Tag 8 Matchday Frankreich-Deutschland VF im Maracana

pünktlich 05.00 Uhr morgens starteten wir, von unserem Basislager im Hotel La Brise.

Peter, Gisela und Tim sind in der Nacht auch von ihrem Ausflug an die Wasserfälle zurückgekehrt.

Erste Etappe war zu Fuß zum Fan-Club Resort, was ja einfach nur um die Ecke ist. Dort warteten die anderen Fans aus dem Resort und 3 Busse. Mit einer halben Stunde Verspätung, aber mit Frühstück an Bord, starteten wir nach Rio.

Boh, schon um 7, also nach einer Stunde Fahrt eine Pause, aber nicht aufregen, wir sind in Brasil. Es war Feiertag, die Straßen in Rio sind leer und gegen 09.00 Uhr standen wir am Strand der Cobacabana

Von hier aus ging es erst mal mit dem Taxi zur Fanbotschaft um einige organisatorische Dinge zu klären und die Luftballons (sind hier Protest gegen die FIFA, weil die alles von Choreos bis zum Fahnenaufhängen verbieten), abzuholen. 30000 werden am Spieltag verteilt.

Dann ist es soweit, Abfahrt ins Maracana, einem der legendären Fußballtempel. Maracana liegt mitten in einem Wohngebiet und von außen, na ja.

Drinnen ist es aber schon ein besonderes Gefühl.

Jetzt geht's los

ein historischer Tag, ein historischer Sieg

nach dem Spiel ging es dann wieder zurück zur Cobacabana. Brasilien gegen Kolumbien in einer Pizzeria.

Feuerwerk, Hupkonzerte, Samabaklänge, ein erlebnisreicher Tag geht zu Ende und 20:30 Uhr geht's per Bus zurück nach Cabo Frio.

03.07. Tag 7 auf Erkundungstour zu Fuß in Cabo Frio

heute ist noch ein Erkundungstag eingeplant. Zunächst wurden noch die Transfers für das morgige Spiel gebucht und dann ging es zu Fuß in die Stadt.

Bilder dazu gibt es in der Bildergalerie

Den Weg zurück fanden wir praktisch mit Hilfe von Gerd. Er ist ja vorgestern allein in Rio unterwegs gewesen, nachdem wir uns am Flughafen verabschiedet hatten und er wusste, wo und wie er mit den Bussen fahren kann. Er sagte heute am Pool: Ich bin ja Nachts noch vom Busbahnhof zum Hotel gelaufen. "Da orientiere ich mich nach dem Wind. Dort wo der Wind herkommt ist das Meer und am Meer ist unser Hotel." 

genau so haben wir heute im hellen auch den Weg durch die Gassen gefunden und kamen am Strand an. Klasse Erfahrung!

einen Artikel über unseren Gerd vom Oliver Teutsch von der Webseite des Fanclub Nationalmannschaft;

Fan Club-Mitglied Gerd Rossignol sieht seine letzte WMGerd Rossignol vor dem USA-Spiel in Recife.Gerd Rossignol vor dem USA-Spiel in Recife.

Für Gerd Rossignol wird die WM in Brasilien die letzte sein, bei der er dabei ist. Der 52-Jährige leidet an einer seltenen Erbkrankheit und verliert immer mehr sein Augenlicht. „Wenn ich nichts mehr sehe, will ich mir auch kein Fußballspiel mehr anschauen“, sagt er. Um so mehr genießt das Mitglied im Fan Club Nationalmannschaft powered by Coca-Cola derzeit die WM in Brasilien.

Fußball ist sein Ding. Im Leben von Gerd Rossignol ging es immer um Fußball. 30 Jahre hat er selbst gespielt. Für seinen Heimatverein TV Höchst im Odenwald. Auch als Schiedsrichter war er im Einsatz. Als er ein Spiel leitete fiel es ihm das erste Mal auf. Vor etwa zehn Jahren war das. Er merkte, dass er immer schlechter sah. „Die Zuschauer haben sich zunächst etwas lustig gemacht, wie das halt ist, wenn ein Schiedsrichter schlecht sieht“, sagt er. Doch er selbst und die Ärzte rätselten, warum die Sehkraft seiner Augen immer schlechter wurde. Ein Spezialist erkannte schließlich die seltene Erbkrankheit, bei der die Netzhaut nach und nach degeneriert.

Vergangene Saison mehr als 70 Spiele besucht

Vor sechs Jahren hat Gerd Rossignol noch selbst am Steuer gesessen, ist Auto gefahren. Das geht jetzt nicht mehr, denn sein Blickfeld ist stark eingeschränkt. Er hat nur noch einen kerzengeraden Blick, sieht wie durch ein kleines Loch. Lesen kann er nur noch die Schriftgröße 16 Fett. „Vor einem Jahr war es noch 14 Fett“, erzählt er.

Seine Leidenschaft für den Fußball hat das nicht beeinträchtigt. Im Gegenteil. Der Südhesse ist viel auf Achse, besucht zahlreiche Bundesliga-Spiel. „Ich habe in der vergangenen Saison 70 Spiele besucht“, sagt er stolz. Auch beim Relegationsspiel zwischen Bielefeld und Darmstadt war er dabei. Der ehemalige Betriebswirt organisiert mittlerweile sogar Fahrten zu Spielen für andere Sehbehinderte und hat sich ein richtiges Netzwerk aufgebaut. „Ich habe bundesweit einen Stamm von etwa 100 Personen, die immer wieder mal Spiele mit mir anschauen.“

Gerd Rossignol reist mit dem Fan Club.Gerd Rossignol reist mit dem Fan Club.

“Das hätte ich mir nie erträumt“

Auch nach Brasilien wollte Gerd Rossignol unbedingt. Doch seine Bekannten und Verwandten rieten ihm ab. Weil seine Sehschwäche ein Problem mit sich bringt. Seine Augen kommen mit Lichtwechseln immer weniger klar. Wenn er vom Dunklen ins Helle kommt, sieht er minutenlang gar nichts. Es dauert, bis sich seine Augen an die Verhältnisse gewöhnt haben. Doch Gerd Rossignol ließ sich nicht entmutigen.

Bislang lief auch alles gut, was nicht zuletzt an der Hilfe der anderen Fan Club-Mitglieder lag. „Ich hätte mir nie erträumt, dass es so reibungslos läuft, jeder hilft mir, da habe ich echt Tränen der Rührung in den Augen“, gesteht Gerd Rossignol, der sich aber auch nicht schont. In Fortaleza tanzte er nach dem Spiel mit Einheimischen auf der Straße und fiel zweimal hin. „Ich bin ein Lebemann und muss immer mal etwas verrücktes machen“, sagt er. Seinen 52. Geburtstag hat er im Fan Club-Resort auf Itamaracá gefeiert, die anderen Mitglieder sangen ihm ein Ständchen, auch da war er sehr gerührt.

“Es ist wie im Paradies“

Seinen Lebensabend will der Südhesse im Übrigen in Thailand verbringen. Bereits im November fliegt er wieder für mehrere Monate hin. „Das Spiel Frankfurt gegen Bayern schaue ich mir noch an, dann geht es los“, sagt Gerd Rossignol, der natürlich schon den Spielplan für die neue Bundesliga-Saison gecheckt hat.

Doch zunächst mal ist noch WM. Gerd Rossignol hat den Umzug nach Cabo Frio mitgemacht. Bei seinem Nachtflug nach Rio und dem Transfer hat ihm Fan Club-Mitglied Johan Oltmanns geholfen, der auf dem selben Flieger war. Die Strapazen haben sich gelohnt, Gerd Rossignol ist von seiner Unterkunft und der Umgebung in Cabo Frio ganz begeistert. „Ich habe nur zehn Meter zum Pool und 50 Meter zum Strand, es ist wie im Paradies“, schwärmt er und gesteht, dass er wieder Tränen der Rührung in den Augen hat, die bald nichts mehr sehen können.

[ot]

02.07. Tag 6 Pool Day

heute ist Relaxen angesagt. Sonne, Pool und nichts weiter.

01.07. Tag 5 Reisetag

morgens um 7:00 Uhr war Frühstück. Dann ging es zum Flughafen und pünktlich 09:27 hob unser Flieger Richtung Rio ab. Gisela, Tim und Peter flogen jedoch nicht mit, die wollten noch zu den Wasserfällen an der argentinischen Grenze.

In Rio war der erste Anlaufpunkt die Ticketstelle. Glücklicherweise sitzt ein sehr netter und hilfsbereiter Kollege der Fifa in Rio, der mir schon vor der WM sehr gut geholfen hat.

Normale Tickets habe ich auch einigermaßen schnell bekommen, da ich ja den ganzen Ordner mit den Bestelldaten bei mir habe. Nur was nun gar nicht geht ist, dass der Handicap Fanclub keine Rollstuhlfahrer Tickets bekommt. Was war geschehen, Peter sein Ticket war nicht eingebucht und es konnte keins gedruckt werden. Ich wurde hinter die Kulisse gebeten und die nette Dame von der FIFA war schon ganz aufgelöst, das das mit dem Ticket nicht klappt. Da kam der FIFA Kollege wieder ins Spiel. Ich habe ihn angerufen und er schaute nach, fand auch raus das es einen Systemfehler gibt. Wir vereinbarten, dass ich 40 min warten solle. Nach diesen 40 min, die wir schon mal sinnvoll am Geldautomaten und bei einem Kaffee verbrachten, konnte ich auch Peter sein Rolliticket abholen.

Geschafft. Für meine Frau und mich hieß es nun zurück nach Cabo Frio.

Gerd, stark sehbehindert, blieb allein zurück und wollte zur Copacabana.  Gesagt getan, wir fuhren zum Busbahnhof und Gerd blieb am Flughafen.

Unser Bus fuhr nur 3 Stunden, so dass wir pünktlich zur 2. Halbzeit Belgien-USA im Hotel ankamen.

Gerd meldetet sich auch gegen 20:00 Uhr, dass alles in Ordnung sei und er nun zurück nach Cabo Frio kommt. Eine gewisse Erleichterung machte sich breit und der Abend klang geruhsam aus.   

 

30.06. Tag 4 MATCHDAY Deutschland-Algerien

Pünktlich um 04:30 stand unser Taxi vor der Tür und es ging zum Busbahnhof. 04.52 Uhr fuhr unser Bus in Richtung Rio.

Bis kurz vor Rio ging auch alles glatt. 07:00 Uhr Stau. Naja, wir haben ja noch genug Zeit, unser Flug geht ja erst 11:37 Uhr.

Weiter ging es im Schritttempo und gegen 09:30 wurde ich dann auch langsam unruhig. Noch 3 km zum Busbahnhof Rio. Kurz vor 10 hatten wir es endlich geschafft.

Raus aus dem Bus, für den Linienbus ist es zu spät, also Taxi. Taxi ist aber nicht gleich Taxi. Nun hatten wir auch keine Zeit lange zu suchen um eins mit Taxameter zu finden, also einfach einen der (Verbrecher) geschnappt. Der brachte uns auch zügig zum Airport. 10:30 waren wir da. Nun sagte er was mit 3. Meinte aber nicht 30 sondern 300 RS was umgerechnet ca. 100 EURO sind. Also raus aus dem Auto und ihm 200 gegeben. Wütend schimpfte er hinterher, aber er hatte immer noch genug an uns verdient.

Nun ging es zum Gate. Sicherheitskontrolle gibt es zwar, aber so was wie Flüssigkeiten in eine extra Tüte und kein Wasser mitnehmen, gibt es hier nicht. Alles was im Rucksack ist darf mit.

Im Terminal wurden wir dann noch von unseren anderen 3 Mitreisenden gesehen, wie wir den Flieger besteigen. Peter, Gisela und Tim sind für 270 RS von Cabo Frio nach Rio mit dem Hotelfahrer gebracht worden. Da passt der Rolli besser rein.

11:37 hob der Flieger Richtung Porto Alegre ab.

Pünktlich 13:24 landeten wir mit einigen Turbulenzen und erlitten einen Temperaturshock. Von 33 Grad innerhalb 1,5 Stunden auf 14 Grad und Regen.

Egal wir mussten zum Hotel, denn dort warteten schon die 4 Mitglieder der Sektion Bayern, deren Tickets mit auf unserer Liste stehen. Man hilft sich halt unter Kollegen.

Vom Hotel nahmen wir wiederum ein Taxi das uns bis zum Stadion bringen sollte.

Am Fan-Fest war aber die Fahrt zu Ende. Durchfahrt verboten.

Also hieß es zu Fuß weiter, aber wohin? Nichts ausgeschildert. Kein Google Maps aber Bente hatte einen Plan. Immer gerade aus am Wasser lang, bis zu einem Ordner, der dann sagte wir sollen links abbiegen und anschließend rechts.

Puh, gefunden. Menschen, alle in eine Richtung, da müssen wir hinterher. Gerd wollte nicht mit dem Shuttle für Fans mit handicap fahren sondern weiter zu Fuß in Richtung Stadion. Also liefen wir weiter.

Kurze Rast nach ca. 1 km an einem Stand, aber ein Stadion war immer noch nicht zu sehen.

Nachdem sich Gerd gestärkt hatte ging es weiter die Straße entlang und nach weiteren 2 km und 3 Sicherheitskontrollen hatten wir es geschafft.

Auch Peter, Gisela und Tim waren pünktlich zur Nationalhymne im Stadion. Es konnte also losgehen.

Zum Spiel sage ich hier nichts.

nach dem Spiel haben wir uns alle 6 zusammen in Richtung Hotel aufgemacht. Es gab ja Shuttlebusse zurück. Ganz normale Linienbusse haben hier einer Lift, so dass wir problemlos alle mitkamen.

sorry wegen dem Foto, aber es musste halt schnell gehen

Im Hotel angekommen gab es die erste Mahlzeit des Tages, es war ja auch schon 19:30 Uhr. Buffet warm und kalt und das alles für 10 Euro.

Also ließen wir den Abend ruhig ausklingen. Es war ja schließlich den ganzen Tag sehr hektisch.

Dennoch war es bei uns noch ruhiger als bei den Fans aus dem Fanclub-Resort, denn die Behörden hatte den Charterflug zum Spiel einfach gestrichen und alle mussten auf Linienflüge umgebucht werden. Was da geschah lest ihr wieder im Blog den Sektion Rheinland.

29.06. Tag 3 Strand und Cabo Frio

heute steht Strand auf dem Plan. Gegen Mittag brechen wir in Richtung Fan - Club Resort auf. Das ist ca 200 m von unserem Hotel entfernt. Dort treffen wir auch meinen Kollegen Tom Roeder von der Sektion Rheinland, welcher seinen eigenen Blog (siehe unten, Reisetagebuch Sektion Rheinland) schreibt und das Team vom Fanclub Nationalmannschaft. Das erste Spiel Holland - Mexico schauen wir am Strand in einer Strandbar die extra vom Fanclub angemietet wurde.

mühsam brachten Oliver und Hendirk (W-Com und Agentur des Fanclub Nationalmannschaft) das Banner am Strand an

bis kurze Zeit später die Staatsmacht mit 10 Mann erschien und festlegte, dass das Banner wieder weg muss.

Man musste sich beugen.

15:00 Uhr stand eine Stadtrundfahrt im Doppeldecker an. Der wurde auch noch kurzerhand unter Einsatz des Lebens gebrandet und es ging los. hier ein Video

Fotos von der Stadtrundfahrt gibt es in der Bildergalerie:

Am Abend ging es zurück ins Hotel, Abendessen und schnell etwas vorschlafen, 3:30 klingelt der Wecker

28.06. Tag 2

am Morgen trafen wir uns zum gemeinsamen kennenlernen beim Frühstück.

Peter, Tim und Gisela sind schon seid 26.06. da. Das Hotel ist super und das Personal sowas von hilfsbereit, das kann man gar nicht glauben.

Schon völlig ungewöhnlich ist, dass man mitten in der Nacht 3 Zimmer aufsuchen kann, bevor einem eins gefällt, aber was bei Peter im Zimmer passierte ist unglaublich.

Als Rollifahrer hat man ja so seine Erfahrungen mit Hotels. Das erste war etwas schmal, so dass er ein anderes bekam. Dort war es so, dass er sich sehr schwer ins Badezimmer kam und unter die Dusche. auch der Durchgang zur Terrasse war für den Rollstuhl zu schmal.  

Es kamen die Handwerker, brachten ohne Worte Haltegriffe im Bad an, bauten die Terrassentür aus und vergrößerten die Durchfahrt.

Unglaublich!! aber wahr.

Auch deutsch sprechendes Personal gibt es im Hotel.

Am Vormittag erkundeten wir nun den Ort und kauften einige Kleinigkeiten zum überleben ein. Nachmittags war Brasilien-Chile Schnell noch an der Tipprunde des Hotels beteiligt und den Speiseraum zum Public Viewing aufgesucht. Der war innerhalb kurzer zeit in einen Fußballsaal umgewandelt und dekoriert.

Verlängerung, der Tag geht langsam zur neige also verschieben wir kurzer Hand den Strandbesuch auf den nächsten Tag. Wir schauen noch das zweite AF (Kolumbien-Uruguay) des Tages und lernen nun auch noch den Rest der Reisegruppe, unseren sehbehinderten Gerd und Johann kennen, der sich uns kurzfristig angeschlossen hat kennen.

27.06. Tag 1 Die Anreise

ab nun ist die WM auch für den Handicap Fanclub richtig gestartet. Es waren zwar schon einige im Fan Resort auf Itamaracá doch nun sind wir in der Finalrunde.

Tag 1 die Anreise:

pünktlich 06:00 Uhr hob die Maschine in Hamburg ab und kam auch pünktlich in Lissabon an, wo der erste Zwischenstopp anstand. Nun gut Zwischenstopp war Zuviel gesagt. Eine knappe Stunde durch den gesamten Flughafen von einem Gate zum anderen. Die Zeit war knapp, doch es reichte noch für eine Zigarette, was die Raucher sehr begrüßten.

Jetzt ist es 15:50 Ortszeit und die TAP hat uns auch pünktlich nach Rio gebracht, was man nicht so erwarten durfte, wenn man andere Erlebnisse gehört hatte.

Nach einer Stunde Wartezeit auf die Koffer, haben wir es nun auch bis ins Terminal geschafft.

Hurra! Angekommen.

Gleich in den ersten Stunden lernten wir nun die brasilianische Mentalität kennen. Nichts ausgeschildert wie in Deutschland, aber alle freundlich und hilfsbereit. Von Terminal 2 zu Terminal 1, wo sich die Ticketausgabe befand, schafften wir es nun auch.

Jetzt sollte es ein weiteres Problem geben, doch es war nicht so. Nach 20 Minuten hatte ich alle Tickets beisammen und wir machten uns auf den Weg zum Busbahnhof in Rio. Freudig überrascht erreichten wir diesen auch nach 30 Minuten statt den avisierten 1,30-2 Stunden. Zu unserem Fernbus hatten wir auch gefunden und durften auch bereits 2 Stunden früher losfahren. Was sich nun auch als ein Vorteil darstellte.

Rio - Cabo Frio sind 151 km. Man braucht ca. 2 Stunden, aber es war Berufsverkehr. Ganze 5 Stunden hat es gedauert. Normal-Brasilien wir sind da. 27 Stunden um die halbe Welt.

Für die letzte Etappe entschieden wir uns dann für Taxi, welches uns schnell, sicher und günstig ans Ziel brachte.

Nachdem wir dann noch 3x das Zimmer gewechselt haben fielen wir um Mitternacht todmüde ins Bett.

Informationen und Stadionheft "HELMUT"

Ruth und Gottfried beim privat Public Viewing in Köln

unter Bildergalerie

Reisetagebuch der Sektion Rheinland

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Imperssionen von der Vorrunde und aus dem Fancamp in Itamaracá auf DFB-TV

20.06.2014 Tonausfall bei Mertesacker

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19.06. Fan Club-Resort und Salvador: Die ersten Highlights

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17.06. Im Fanclub – Resort nach dem Portugal Spiel

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16.06. Fanclubreise zum Portugal Spiel

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15.06. Laura führt durch das Fanclub – Resort

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14.06. Ankunft im Fan Club-Resort in Itamaracá

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13.06. Ankunft im Fan Club-Resort

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